Mittwoch, 31. Dezember 2008

Wo ist Nemo? oder Ankunft in Sydney ^^

Nach den herrlichen weihnachtsfeiertagen die wir mit lecker kochen und muffinsbacken verbracht hatten hiess es fuer mich auf in den flieger und zur anderen seite der insel ^^
in sydney angekommen war alles schnell gefunden nur wollte die stadt mich nicht wirklich willkommen heissen...dunkle wolken, regen und eine zugesperrte kueche fuer die hungrige mareike =(
der naechste tag wurde auch nicht viel besser...die fotos von der habour bridge und dem opera house sehen vor dem total weiss behangenen himmel einfach scheisse aus ^^
naja...am abend gings dann zurueck zum flughafen um die nacht dort zu verbingen und kathy und melanie frueh am morgen zu empfangen...
auch manutraf ich so wieder und nach langem warten und freudiger empfangsnahme gings dann mit dem leihauto zum bondi beach...der natuerlich proppe voll war denn heute..jaha..war blauer himmel und sonnenschein...
nachmittags gings dann in die blue mountains in unser hotel...
am naechsten morgen frueh und fit ausgeschlafen gings dann auf die wanderung durch die mountains von einem lookout zum naechsten, die steilen treppen runter und durch das dickicht zu den wasserfaellen gewandert...
mit der steilsten eisenbahn der welt ging es dann wieder den berg hoch...
am 30sten ging es dann nach einem abstecher im olympic park in die stadt um schonmal unsere plaetze fuer den silvesterabend abzuchecken...durch den botanischen garten und entlang den circular quey...(hafen)

auch am naechsten tag hiess es frueh raus da wir uns ja einen guten platz sichern wollten...mit dem zug ging es in die stadt und wir kamen um ca. 2:45 grad noch so zum aussichtspunkt im botanischen garten als um 3:15 die tore geschlossen wurden da ueber 6000 menschen in dem abgetrennten bereich standen...wir hatten einen perfekten blick auf die bruecke und den hafen...nach mehreren 100 stunden warten und buch lesen war es dann endlich soweit...ein praechtiges feuerwerk und viele kleine und grosse beleuchtete schiffe im hafenbecken...
kathy und melanie nahmen den zug um 3:45 zurueck in die blue mountains..ich musste bis 5 uhr warten um den zug zum flughafen zu erwischen...den meine reise geht nun in neu seeland weiter............ ;-)

eure mareike

Dienstag, 23. Dezember 2008

Westcoast part 2

nach einer reparatur am oel und wasserkanister der motors ging die reise dann weiter richtung sueden...
doch nach 40km leuchtete die oel kontrolllampe wieder auf und der motor war super heiss auch wenn keine ueberhitzung
angezeigt wurde...der motor qualmte..es war mitten in der nacht und wir waren im nichts..doch wir entschieden weiter zum naechsten campground zu
fahren... dort wurden wir herzlich vom platzwart empfangen der uns gleich seine hilfe anbot...
am naechsten morgen kam er vorbei und stellte fest das so ein verbindungskanal vom motor zum oelkanister verstopft war..er tauschte es aus und gut war...und alles
kostenlos...das nenn ich australische freundlichkeit...
dann ging es fuer uns weiter zum 80-mile-beach..ein super langer hell weisser sandstrand mit tuerkisem wasser...
leider war grad ebbe und wir mussten ewig laufen bis wir um knie- tiefem wasser baden konnten :-/
nach einer weiteren uebernachtung auf einem naturcampingplatz mit toller aussicht ueber das meer (und einem naechtlichen treffen
mit einer eierlegenden schildkroete) fuhren wir zum karijini natiunalpark im inneren des landes...
Wir besuchten die dales gorge mit seinen tollen wasserfaellen die zum baden einluden...

nach einer weiteren nacht und einer morgendlichen wanderung durch die schlucht machten wir uns wieder auf richtung meer...
richtung exmouth.
die stadt war wenig attrktiv und wir machten uns gleich weiter zum cape nationalpark wo wir eine nacht naechtigten...
gleich am neachten morgends ging es ins meer, schnorcheln.
an mehreren buchten empfangen uns kleine fische und grosse gruene und blaue korallen.
doch so richtig vom hocker gehauen hatte es mich leider nicht...kleine enttaeuschung machte swich breit vom ningalooreef...
doch das sollte sich aendern...
der naechste stopp sollte coral bay sein,.. ein kleiner gemuehtlicher kuestenort mit einem schoenen beach und netten einwohnern.
dort buchten wir eine schnorcheltour in outer reef um ein wenig unberuehrte korallen zu besuchen...
und das lohnte sich wirklich... wir sahren einen mantarochen der ca. 3.5 m fluegelspannweiter hatte, kleine reefhaie, bunte fische, grosse korallen und SCHILDKROETEN!
7 schildkroeten die gemuehtlich im wasser schlummerten und ab und zu an die wasseroberflaeche schwommen.
meine meinung ueber das ningalooreef besserte sich schlagartig durch den trip :-)
aber auch der schoenste ort muss mal verlasser werden...und so fuhren wir weiter nach carnarvon , um arbeit zu suchen...
in carnarvon arbeitete ich dann 2 wochen auf einer weintraubenfarm..besser gesagt in einem kuehlraum einer lagerhalle..bei 15 grad kaelte in langer hose und pulli..in australien...wo es ausserhalb der halle bis zu 37grad warm war...
anstrengende 10 stunden voller langerweile...doch ich hab dort wirklich nette neute kennengelernt und dazu auch noch geld verdient...
und netter weise hat mir mein boss auch noch statt den 14 tagen 37 tage fuer mein zweites visa aufgeschrieben...
ich war wirklich traurig als ich dann das hostel verlassen musste und mich von den ganzen lieben leuten verabschieden musste...
dann ging es fuer mich weiter mit dem bus richtung perth...
stopp wurde gemacht in monkey mia um die delfine zu fuettern (ich wurde aus 100 leuten mit 15 anderen leuten ausgewahlt einige der tiere
zu fuettern :-) ), nach kalbarri um die canyons und die steilklippen und die raue see zu bewundern, zum pinken see und zu den pinnicles, komisch aus dem boden schauenden sand-stein
hueglen...

und dann nach einer langen reise...(3tage) kamen wir dann in perth an...eine echt schoene, sonnige stadt mit vielen laeden und einer
schoenen harfen promenade...hab schon einige leute wieder getroffen die ich on broom oder carnarvon getroffen hatte...
nun bleibe ich noch bis nach weihnachten hier und nehme dann einen flieger nach sydney um kathy zu begruessen =)
bis die wochen
eure mareike

Sonntag, 23. November 2008

Der wilde Westen

so da bin ich mal wieder...hat etwas laenger gedauert weil das internet recht teuer ist und ich auch nicht wirkolich zeit hatte mich hinzusetzen und zu schreiben...
nachdem die saison auf der mangofarm abgeschlossen war und wir mit nem dicken BBQ verabschiedet wurden machte ich mich mit drei freunden und ihrem van auf in richtung westkueste..
den ersten stopp machten wir in der katherine gorge naehe katherin..eine tolle schlucht durch die sich ein wunderbar klarer blauer fluss schlaengelt...auf dem campingplatz waren super suesse zahme wallabies die soghar aus der hand gefressen haben...nach 2 tagen ging es weiter bis zum lake argyle..ein riesiger see mitten in der einoede...ein bisschen sonnen, ein bisschen angeln und am nachsten tag gings weiter...wir uebernachteten an einem roadhouse...die nacht gab es einen riesigen sturm und ben und ich mussten mitten in der nacht feststellen das unser zelt unterwasser stand und wir verbrachten den rest der nach in der herrentoilette und haben mau mau gespielt...naja...
der nachste spto war dann auf einem campingplatz bei fitzroy crossing...sehr schoen mit eiskaltem pool und schoener lagerstelle...morgends gab es dann lecker fruehstueck an einer halt4estelle auf dem weg mit pancakes und mocha...
nach einem weitern stop auf einem campingplatz vor broom kamen wir dann am 20.11 endlich in broom an...wir hatten fruehstueck im schatten der palmen am cabel beach mit einer traumhaften aussicht ueber den langen sandstrand und das tuerkis glitzernde wasser...
leider hatten wir uns von der stadt mehr versprochen...es gibt kein richtiges stadtzentrum... ein total verwirrendes verkehrsnetz und super ueberteuert...es gibt auch kaum kleine souvenierlaeden oder so...
am naechsten morgen gibgs dann am zum leuchturm am ende der halbinsel...von dort aus hatte mal einen beindruckenden blick uebers meer und der leichte wind war super angenehm...ab und zu sah man sogar meeresschuildkroeten aus dem wasser auftauchen...leider konnte man nicht mehr schwimmen gehn da die doofen quallen schon in der bucht sind...
den abend wollten wir an einer anderen bucht verbringen...angeln...........
annabel und ich sassen 4 stunden im auto weil wir nicht so recht lust auf angeln hatten und haben auf die jungs geartet die dann nach 4 stunden mit leeren haenden und total schlecht gelaunt wieder kamen...hm...
die nacht uebernachteten ben und ich im hostel der stadt...super schoen mit pool und viel gruen...
am nachsten morgen geh ich erstme lecker beim coles einkaufen...danach geh ich mit steffi die ich im hostel kennengelernt hab ueber einen total schoenen kleinen markt wo man viele schoene kleinigkeiten kaufen kann..muscheln, schmuck, marmelade, kleidung...lecker eis-mokka ^^
abends gehen wir in einen pub um uns von chris und annabel zu verabschieden die diesen abend noch weiter reisen wollen...
ben und ich sind auf nen campingplatz direkt am meer umgezogen...
der nachste tag wird komplett im hostel verbracht..es ist so verdammt heiss!!!
abends gehts dann aber zum cabel beach sonnen untergang schaun...traumhaft trozt wolken decke...

heute oder morgen geht es weiter..kommt ganz drauf an was der mechaniker sagt was mit pauls auto ist...da leckt irgendwie oel...
liebe greusse an alle
eure mareike...
fotos dazu kommen naechstes mal..iwie akzeptiert der rechner meine kamera nicht...

Samstag, 18. Oktober 2008

Kakadu National Park

wie im letzten blog schon geschrieben...hatten manu und ich uns überlegt 2 tage im kakadu national park zu verbringen...
wir hatten schon viel positives über den park gehört und wollten uns nun selber überzeugen...
obwohl die tour nicht ganz billig war..hatten wir keine andere wahl..da viele wege im park offroad sind und wir mit unserem auto nicht weit gekommen wären...
wir wurden morgens um kurz nach 8 uhr von nem gelädewagen vor unserer farm aufgegabelt..an board zwei französinnen, ein koraner, eine irin und drei weitere deutsche..und halt unser obercoole typisch australische tour guide Des...
unser erster stopp war das window of the wetlands..eine aussichtsplattform von der man über das ganze land schauen konnte und vorallem in der regenzeit eine tolle aussicht über das komplett überschwemmte gebiet hat...
von dort ging es dann zum jumping croc cruise...wir fuhren mit einem boot über den adelaide river und haben krokodile gesucht ^^ und gefunden....die wurden dann mit ner angel mit fleisch als köder angelockt und zum springen gebracht..eigentlich ne total gemeine sache aber es war wirklich beeindruckend wie diese grossen tiere sich bis zu den hinterbeinen aus dem wasser hiefen...
nach der rivertour ging es dann offroad richtung malguk waterfalls..auf dem weg haben wir öfter mal stopp gemacht und wildpferde beobachtet oder vögelschaaren auf den wiesen...
angekommen bei dem wasserfall ging es dann erstmal abkühlen...das wasser war wirklich angenehm..wenn nicht sogar etwas zu warm...
bevor es zu unserem campground nähe der jim jim falls ging...besuchten wir noch yellow waters...ein zz grosser teich mit vielen vögeln und fischen...zur regenzeit steht auch hier das ganze gebiet unterwasser und man kann mit einem boot durch die landschaft fahren...leider ist die regenzeit erst ab dezember und so lang wollten wir nicht hier oben im norden bleiben...
so...abends nun im campground angekommen ging es erstmal ans zelt aufbauen...also zumindest das innen zelt...wegen den mücken und anderen kleintieren...dann gings ans essen machen...Des der tourguide hatte schon einen tisch aufgebaut und mit kerzen bestückt...gleich kam eine total entspannte, romantische stimmung auf...dann stellte er uns einen riesigen korb mit gemüse auf den tisch den wir dann bearbeitet haben für salat und eine gemüse wok pfanne...
in der zwischenzeit wurden schonmal die backkartoffeln in die glut unseres lagerfeuers gelegt und das kangaroofleisch und die buffalo würstchen auf das rost gelegt...yummy..wirklich lecker muss ich sagen...als der guide dann noch sein didgeridoo rausgeholt hat war der abend eigentlich nahezu perfekt abgrundet...
seine versuche uns das spielen auf dem didgeridoo beizubringen scheiterten leider kläglich,,,
am nächsten morgen wurden wir erstmal mit einem wirklich leckeren frühstück geweckt...toast auf der feuerstelle geröstet, müsli und tee und kaffe von der feuerstelle...
dann ging es gleich los richtung jim jim falls...wir standen vor dem wegweiser zu den wasserfällen, des legte eine wirklich rockige kassette ein und dann gings los...trotz anschnallgurten flogen wir kreuz und quer durch dan jeep...der weg zu den wasserfällen war sowas von uneben, es ging wirklich nur raus und runter und nach links und rechts und durch wassergräben und sandhaufen...die stimmung war super ^^...
angekommen mussten wir erstma gute 20mi durch den urwald laufen bis wir dan wor einer riesigen über 140 meter hohen wand standen wo normalerweise ein gigantischer wasserfall runterstürzt...aber es ist ja trockenzeit...war aber nicht ganz so schlimm da wir diese gunst nutze konnten und wir die möglicheit hatten im immernoch vorhandenen see unterhalb der felswand zu schwimmen...es war ein beeindruckendes gefühl und diese riesigen wände und das kristall blau-türkise wasser des sees sahen irgendwie unwirklich aus...wir genossen die stunden mit schwimmen, melone und kekse essen und fotoshootings im wasser ^^...
dann ging es zurück über die huckelpiste richtung hauptstrasse um weiter zu den felsmalereien von nourlangie zu bewundern die zum teil über 3000 jahre als sind...
dazu erzählte uns unser guide noch ein paar aboriginal geschichten und erklärte uns die malereien...
nach relativ kurzem aufenthalt ging es dann weiter nach mamukala....wiederrum ein riesiger see der zur wetseason sich zu einerm kilometer grossen überschwimmten landteil ausbreitet in dem tausende von vögeln und krokodile hausen....auch bei unserem besuch konnten wir viele tausende von vögeln bewundern die in schaaren in dem sehr flach aussehendem wasser rumstolzierten...
damit gingen 2 abenteuerliche und total interessante tage zu ende...es wurden noch schnell adressen ausgetauscht bevor wir dann gegen 19-20 uhr an unserer farm abgesetzt wurden...

mareike

Mangos, Mangos und noch mehr Mangos....

so..nach langer zeit meld ich mich wieder...der grund:
ich arbeite seit dem 27.09 auf einer mangofarm nähe darwin (ort namens humpty doo ^^)...
nähe bedeutet 45min von darwin entfernt und wir haben weder internet noch ein telefon netz...
abgeschieden von der außenwelt arbeiten wir hier in unserer lagerhalle mit ventilatoren und verpacken mangos...
wir..das sind zz 3 engländer, ein ire, eine japanerin,zwei finninen, ein fiji, letzte woche waren noch 2 französinnen da und so 15 deutsche ^^ naja bald nur noch 8...
der normale tagesablauf sieht dann so aus...
um 6:30uhr leutet eine leise sirene die zum aufstehen motivieren soll...dann gibts frühstück bis um halb 8...
8uhr arbeitsbeginn...dann haben alle mit ihrer arbeitsuniform, mit stoffhandschuhen und haarnetz bereit zu stehen...
um 10 uhr gibts dann teepause von 15min...12 uhr dann lecker lunch (45min)...und nochma ne pause um 15uhr so mit muffins,keksen oder kuchen...(natürlich alles mit mangos ^^ nein nicht immer)
um 17-18uhr ist dann arbeitsschluss...(dazu später mehr ^^)
die mangos werden in grossen sogenannten bins angeliefert und in so ne art waschstrasse geschüttet...danach werden sie auf einem förderband von 3-4 leuten grob sortiert nach erste klasse, zweite klasse und mangos die schon zu reif sind (die bekommen wir dann immer lecker lecker) und welchen die zu grosse macken und risse haben...
weiter gehts über die förderbänder zu den verschiedenen klassen wo die mangos automatisch von dem förderband nach grösse sortiert werden bzw an verschiedenen stellen vom förderband katapultiert werden und erneut auf nen förderband fallen..unsere aufgabe ist es dann nochmal die mangos zu checken und dann in kisten zu packen...die dann wiederrum wieder über ein förderband rollen um mit stickern beklebt und beschriftet zu werden...unsere starken kerle packen die kisten dann auf paletten und stablilisieren die mit plastik halterungen und bändern...andere mädels stempeln dann noch auf jede einzelne kiste das datum und den farmer der mangos bevor jede einzelne kiste von den scanner leuten gescannt werden und mit einem grossen sticker mit datum,menge, farmer und lieferort beklebt werden...
meine aufgaben sind das packen, manchmal auch das scannen, das sortieren oder das stempeln ^^...
so jetzt nochmal zu der sache mit dem dienstschluss...leider sind die mangos wegen fehlendem regen noch nicht ganz reif und so hatten wir jetzt die letzte woche kaum arbeit..viele leute haben schon beschlossen weiter zu reisen weil wir hier einfach auf dem trockenen sitzen...aber die letzten tage hats jetzt geregnet und wir hoffen das es in 2-3 tagen los geht und dass wir dann wirklich 12 stunden am tag arbeiten können um endlich unsere reisekasse aufbessern zu können...
manu und marcel machen sich trotzdem auf den weg richtung westküste und ich werd voraussichtlich noch 3 wochen bleiben und dann auch die westküste runter fahren...
doch die freie zeit hier hatte auch gute seiten...so hatten wir die unterkunft und das essen hier für umsonst und wir konnten viele tagesausflüge machen (zu denen uns unsere cheffin mit dem bulli umsonst hingefahren hat) wie zb nach berry springs, wirklich schöne termal quellen, mit kleinem wasserfall..super entspannend...oder nach darwin auf den mindil beach market...ein markt an der strandpromenade der bei sonnenuntergang aufmacht und mit seinen vielen verschiedenen essensständen aller nationen, artisten wie feuerspuker und jongleure, oder kartenleser, alternativ kleidungläden, lampignons,schmuck und aboriginal kunst und dem tollen sonnenuntergang eine tolle stimmung verbreitet...
einen tag waren wir auch im darwin art gallery museum..mit austellungen über aboriginal art, den cyclone tracy der hier 1974 darwin platt gemacht hat und über tiere die hier in australien leben...
um die freie zeit sinnvoll zu nutzen hatte manu und ich uns für 2 tage einer kakadu national park tour angemeldet..dazu im nächsten blog mehr...

eure mareike

Freitag, 26. September 2008

Das Outback



Coober Pady
Am 20.08 kommen wir nach langer fahrt und bullen hitze in coober pady an. Wir hatten schon viel ueber die stadt gelesen und waren ganz gespannt auf die hoehlenbauten und die opale.
leider war die stadt sehr touristisch aufgezogen worden und man musste fuer alles geld bezahlen.
ueberall waren discount opal shops mit mega preisen und imbissbuden vom chinesen bis zum italiener...
nach einem rundgang durch die stadt und der besichtigung eines KOSTENLOSEN kleinen museums stzten wir, ein wenig enttaeuscht, die reise fort.

Uluru- Ayers Rock
Am abend erreichten wir das yulara resort, eine kleine touristadt gleich am felsen. Wir bauten unser zelt auf bzw marcel nahm sich ein zimmer im resort hotel, und machten uns gleich auf den weg zum uluru um uns sein praechtiges farbenspiel bei sonnenuntergang anzusehen.
wir bekamen sogar recht schnell einen guten parkplatz von dem wir einen guten blick auf den felsen hatten der bereits eine tief orange farbe angenommen hatte. Innerhalb einer halben stunde wurd er er immer intensiver rot bis er bei sonnenuntergang eine braunliche farbe annahm. Wir entischeden uns die noch etwas vorhandene helligkeit auszunutzen um uns den berg noch etwas von nahmen anzusehen.dann kehrten wir zurueck zum resort.
Kata Tjuta- Olgas und Kings Canyon
Am nachsten morgengings dann nochmals zum uluru um uns die wandmalereien der aboriginies anzusehen. In bullenhitze stapften wir die pfade entlang und entschieden dann bereits nach ca. 45 min lieber weiter zum kata tjuta zu fahren um den tag noch richtig auszuschoepfen. Doch bei den olgas erging es uns nicht anders. Der wanderweg erstreckte sich zwar nur ueber ein paar hundert doch es war so heiss das wirgut eine halbe stunde pause hinter einem kleinen felsvorsprung machen mussten der ein wenig schatten bat.
da der tag so unheimlich heiss war entschieden wir uns den langen 4 stunden weg nicht mehr zu wandern und lieber zum kings canyon weiter zu fahren ( fahrtwind tut ja so gut ^^)
und wieder war unser timing perfekt, wir kamen bei sonnenuntergang am canyon an und machten noch einen ein stunden marsch bei daemmerung durch den canyon zu einer kleinen aussichtsplattform.
am naechsten tag ging es dann den richtigen, 4 stunden marsch durch und auf den canyon. Es war leicht bewoelkt und doch schoen warm..perfektes wanderwetter...
schon nach wenigen hundert metern hatten wir eine grandiose aussicht ueber den canyon welcher sich aber noch toppen lassen sollte...
durch den roten stein und den geringen bewuchs auf dem canyon kamen wir uns wie bei einer marswanderung vor. Nur vereinzelt waren buesche und baeume anzutreffen, dann aber in so einer grossen und dichten menge das man sich wie im urwald vorkam.
mittags ging es dann weiter richtung alice springs..wir freuten uns schon riesig auf endlich wieder strom, handy empfang, waesche waschen, internet...doch unsere vorfreude sollte sich schnell legen...
Alice Springs
Schon bei der fahrt merkten wir das irgendwas nicht stimmte... sand lag in der luft ^^
roter sand..und wir konnten maximal 200meter weit schauen...als wir in alice springs ankamen dachten wir uns trifft ein schlag... es sah aus als haette ein orkan gewuetet...baeume waren entwurzelt, haeuser abgedeckt, stormspannungsleitungen umgekippt...
die ganze stadt sah aus wie ein einziger komposthaufen und stank auch danacht..naja fast..halt total schwuehl und vermodert.
von einem rezeptionist in einem hostel erfuhren wir dann das vor ca. drei stunden vor unserer ankunft ein maechtiger sturm gewuehtet hat und die ganze stadt nun kein strom mehr hat..klasse...unsere gluecksstraehne schien nicht zu rehabilitieren...
wir suchten uns ein hostel und verbrachten einen doch sehr romantische nacht bei abendessen bei kerzenschein in einem kleinen pub und gitarrenklang zum einschkafen von einem franzoesischen zimmergenossen und manu...^^
Am naechtsen morgen gings dann, weil wir wenigstens etwas in alice anschauen wollen und sie stadt immer nach am aufraeumen war, zum standley chasm, einer kleinen schlucht ausserhalb der stadt...
auch die kostete uns 8 dollar aber das war uns dann mal egal...
nach einer stunde gings dann weiter richtung tennant creek.
dank unserem erneuten top timings durften wir wieder einen wunderschoenen sonnenuntergang bei den devils marbels miterleben. Wirklich grosse rote kugeln die einfach mal wie vom himmel gefallen im outback rumliegen und worauf manu und ich erstmal ordentlich rumgekrakselt sind^^
angekommen in tennant creek haben wir uns einen kleinen, scheiss teuren campingplatz (gab weit und breit keinen guenstigeren)genommen. Dafuer gabs abend noch schoen lagerfeuer mit einem aelteren mann der aussah wie ausm busch gestiegen und verdammt leckeres brot in der glut gebacken hat wovon jeder ein stueck nehmen konnte und mit karamelsierup..ich wiederhole..kaaaraaameeeellsirup (ja ich denke an euch marleen, alex, christoph und benny)...besteichen konnte.
Mataranka
Eigentlich wollten wir am nachsten tag gleich weiter nach katherine, doch wir entschieden uns spontan eine nacht in mataranke zu bleiben als wir dort bei der durchreise die thermalquellen besucht haben...du faehrt mitten durchs trockene outback und kommst ploetzlich an eine oasenaehnliche stadt mit kleinem dschungel, kleinerm thermalquellenpool mitten im dickicht, mit 1000000 fledermaeusen in den palmen, bunten papageien, kleinen walabies und zu guter schuss auch kleinen krokos im fluss...
abends gabs dann auch noch lifemusik weil da so eine 60mann/frau grosse high school gruppe aus melbourne eigetroffen war...
10 uhr war dann bettgehenszeit fuer die und wir sassen noch mit zwei anderen deutschen an der bar und haben poker gespielt...



Top End- Darwin
Die letzte etappe durchs outback stand an...eine eigentlich “nur” 4-5 stunden fahrt von mataranka nach darwin.
doch wir helden denken uns ja immer...warum einfach wenns auch schwer gehen kann ^^
grad man links abgebogen und vom highway runter und rein in den litchfield nationalpark..was auf der karte eng beiandernder liegt haben wir nun begriffen, liegt in wirklichkeit mehrere stunden auseinander ^^ so sind wir nach einger zeit dann bei den ersehnten florence falls angelangt und konnten ins wunderbar kuehle nass springen vor wunderschoenen wasserfallkulisse (siehe fotos^^)...der rueckweg war dann jedoch weniger angenhem...denn wir dachten uns ..hey schau ma..da steht das es auch rechtslang nach darwin geht....dann brauchen wir ja gar net nden super weiten weg zurueck fahren..super...das war dann aber nicht so gut..nach einer stunde fahrt in diese richtung wurde aus der gut ausgebauten strasse dann eine huckelige, steinige, sandige unbefestigte strasse...die wir dann mehrere stunden ntlang tuckern mussten bei tempo max. 20 km/h da unser kleiner harrison ja nunmal kein 4wd hat und die federrung nunmal auch nicht die beste ist...
doch irgendwann erreichten wir dann so gegen 20 uhr darwin...wo wir erstma nach laaanger hostelsuche in einem etwas teureren hostel untersteigen mussten... zumindest erstma fuer diese nacht...am nachsten tag sollte es dann auf arbeitssuche gehn...

Die schwarzen Menschen von Port Augusta

Was sich wie ein krimi oder horrorfilm anhoehrt, begann auch als solcher...
Am 16 september machen sich die drei freunde auf die weiterreise von adelaide richtung nord-westen. Das ziel- coober pedy.
doch es sollte alles anders kommen.
kurz vor port augusta weckt manu mit einem “leute, ich glaube irgendwas stimmt mit dandy nicht” die schlafenden mitfahrer..
er faehrt links in einen kleinen feldweg, kaum steht der wagen fanegt die motorhaube an zu qualmen.
wir steigen aus, oeffnen die motorhaube..hm..schaut aber nciht so gut aus... no worries...marcel ist noch guter dinge...das ist bestimmt nicht so schlimm...
mareike ist da nicht so optimistisch...manuel faellt auf das auch die temperaturanzeige im wagen maximale hitze anzeigt.
was nun...
in einem schlauen heft finden wir eine telefonnummer die uns hilfreich erscheint...aber...sry only for members...na sehr nett...die nette dame am telfon kann uns auch nicht weiterhelfen und kann uns auch nicht sagen wo wir hilfe her bekommen koennen..nach gefuehlten 30min kommt ein farmer vorbei der am ende des feldwegs wohnt... er bietet an einen mechaniker zu holen...er faehrt in die stadt...kommt aber ohne wieder. Dafuer hat er die gloreiche idee uns abzuschleppen, was man in australien eigentlich so einfach nicht darf...aber wie gesagt...no worries...auf der fahrt erfahren wir naeheres ueber die stadt...das erste was er sagt “be carefull of the black people...they came in groups and rob you. Don’t go out at night and lock your door. They are thiefs too.” Na ganz klasse... nach 10min fahrt kommen wir an eine mechanikerwerkstadt... doch keiner kann uns sagen was los ist und wie teuer es werden koennte...mareikes befuerchtungen werden immer realistischer...
ein mechaniker faehrt die drei freunde in die naechste stadt, port augusta.
dort nehmen sie sich ein kleines, recht guenstiges motel. Es ist wie in diesen teenie-horrorfilmen wo die jugendlichen wegen eines autoschadens in einer kleinen stadt,voller dunkler, unheimlicher gestellten laden und wo nach und nach einer umgebracht wird....also...wir leben noch ^^ naja fast alle..denn unser dandy musste dran glauben..am naechsten tag stellte sich herraus das der motor gekocht wurde und sozusagen dead war...wir haben nur noch 200 dollar dafuer bekommen..die stimmung war auf dem tiefpunkt. Dazu kamen meinungsverschiedenheiten innerhalb der kleingruppe was zusaetzlich den druck erhoehte. Wir entschlossen uns auf autosuche zu gehen was in so einem kleinen ort nicht ganz einfach war... doch wir wirden bereits nach 2 tagen fuendig und sind nun stolze besitzer eines goldenen fords...harrison fords ^^
obwohl der besitzer und ein befreundeter sehr unsympathischer mechaniker steif und fest davon ueberzeugt waren das das auto tip top in schuss ist mussten wir noch 300 dollar fuer reparaturkosten bezahlen was uns aber wichtig war da die reise nunmal durchs outback gehen sollte und man will ja nicht nochmals liegen bleiben...am 18.08 geht nun endlich weiter richtung norden..wir verabschieden uns vom meer..auf laaaaaaaange zeit ^^